Die Autorin Ebba Hagenberg-Miliu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebba Hagenberg-Miliu

Die Buchautorin ist promovierte Germanistin. Sie hat im ehemaligen Kösler Verlag, Köln, Sachbücher lektoriert und war Chefredakteurin einer auflagenstarken Zeitschrift.

 

Mittlerweile arbeitet sie frei mit den Schwerpunkten Kirchen, Soziales und Bildung in Text und Bild u. a. für die Redaktion des General-Anzeigers Bonn und die für Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland ekir. Sie ist Redakteurin einer Publikumuszeitschrift und moderiert Veranstaltungen.

Als Buchautorin hat sie mehrere Reise- und Kulturbücher im DuMont und im Bucher Verlag geschrieben (u. a. Richtig reisen Rumänien und Reisen in Europa: Rumänien). In der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig publizierte sie eine Biographie über die Gründerin der Grünen Damen (Brigitte Schröder). Im März 2014 erscheint Hagenberg-MIlius nächstes Sachbuch im Kohlhammer-Verlag.

Sie ist kirchlich engagiert als vom Präses berufene Synodale der Rheinischen Landessynode.

 

Ebba Hagenberg-Miliu ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 

 

 

Ebba Hagenberg-Miliu  ist für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert

 

 

Die Begründung:  Ihr Einsatz für Missbrauchsbetroffene am Bonner Aloisiuskolleg erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Ebba Hagenberg-Miliu wurde aufgrund „ihres jahrelangen Engagements für missbrauchte Kinder und wegen ihrer Buchveröffentlichung „Unheiliger Berg. Das Bonner Aloisiuskolleg und die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals“, Kohlhammer Verlag 2014“  für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Der Deutsche Engagementpreis stärkt die Aufmerksamkeit und die Anerkennung für freiwilliges Engagement in Deutschland. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

 

 

Siehe auch :

Rumänien ist kein Dracula-Land: Reisen in Rumänien

 

Unheiliger Berg - Das Aloisiuskolleg der Jesuiten und die ...

 

Nachgefragt - Das Interview-Portal für Kunst, Kabarett & Kirch

 

Noch so viel Leben - Der Redaktionsdienst für Themen rund ums Alter

 

Eremiten heute - Bibel TV Das Gespräch - YouTube

 

 

Moderationen zum Reformationsjahr 2017

 

 

Als Einstimmung gabs Passendes von Jürgen Becker und Norbert Alich:

"... Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin,

die haben doch nichts anderes als arbeiten im Sinn.

Als Katholik da kannste pfuschen,

dat eine is jewiss, am Samstag gehste beichten und fott is der janze Driss..."

 

 

http://www.kinkelstuben.de/Presse/Logo-GeneralAnzeiger.jpg

 23. Mai 2016, S. 25

„Luthers Aussagen über Juden waren extrem“

Wolfgang Thielmann präsentiert in der Parkbuchhandlung verschiedene Aspekte des Reformators

BAD GODESBERG. Zwei Stunden lang drehte sich in der Parkbuchhandlung alles um Martin Luther. Etwa 80 Besucher waren zum Vortrag des Theologen und Zeit-Journalisten Wolfgang Thielmann gekommen. Seine Gesprächspartnerin war die Autorin und Journalistin Ebba Hagenberg-Miliu, die das Gespräch mit einer Fragerunde an das Publikum begann und wissen wollte, was typisch evangelisch sei. Anschließend zitierte sie humorvolle Ausschnitte aus dem Lied von Norbert Alich und Jürgen Becker „Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin“.

Luther wurde in sechs Schritten vorgestellt: als Berufsberater, Reformator, Kirchenspalter, Sprachschöpfer, Antisemit und Entdecker des Gewissens. „Er ist eine Orgel von Mensch, er konnte alle Register ziehen“, sagte Thielmann. Neben Zitaten von Luther selbst waren die verschiedenen Punkte mit biografischen Geschichten und Erlebnissen Thielmanns gespickt.

Luthers Rolle als Reformator beinhaltete den Verweis auf das Turmerlebnis und den Ablasshandel als Auslöser für die 95 Thesen. Mit ihren kritischen, aber auch unterhaltenden  Zwischenfragen im Verlauf des Gesprächs lockerte Hagenberg-Miliu das Thema auf. Als Kirchenspalter wollte Luther zunächst nicht gelten, bis Mitte der 1520er Jahre hatte er noch die Hoffnung, Rom und den Papst von seinen Ansichten zu überzeugen. Thielmann beleuchtete Luther als Sprachschöpfer, indem er einen Brief Luthers an seine Frau Katharina von Bora zitierte. Besonderes Aufsehen bei den Zuhörern erregte der Punkt „Luther als Antisemit“. „Diese Aussagen über Juden waren auch damals extrem und nicht zu rechtfertigen. Sie verschwanden mit der Zeit im Hintergrund“, sagte Thielmann. lha

 

 

 

Weitere Bücher

Ebba Hagenberg-Miliu, DuMont richtig reisen Rumänien, 4. aktualisierte Aufkage 2003

DuMont Reiseverlag

 

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9783770176144.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebba Hagenberg-Miliu, DuMont Richtig reisen Rumänien, aktualisierte Auflage 2008 

DuMont Reiseverlag

 

 

Ebba Hagenberg-Miliu, DuMont direkt. Rumänien Schwarzmeerküste, 2003

DuMont Reiseverlag

 

 

https://www.siebenbuerger.de/bild/bucher.jpg

 Ebba Hagenberg-Miliu, Rumänien. Reisen in Europa, mit Fotos von Olaf Meinhardt, Bucher Verlag 2004

bucher-verlag.de – das Webportal des Bucher Verlags. Bücher ...

 

   Europa, wo es am schöns

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51OwGWPi%2BsL.jpg

Ebba Hagenberg-Miliu, Brigitte Schröder. Deutschlands Erste Grüne Dame, Evangelische Verlagsanstalt 2003

Evangelische Verlagsanstalt

  

 

 Ebba Hagenberg-Miliu (Hrsg.), Unheiliger Berg. Das Bonner Aloisiuskolleg der Jesuiten und die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals", Kohlhammer Verlag 2014

Unheiliger Berg - Das Aloisiuskolleg der Jesuiten und die ...

Unheiliger Berg - Kohlhammer

 

 

 

Moderationen

Moderation von Podiumsdiskussionen

   

Fünf Jahre danach...

Buchlesung und Diskussion am 23. Januar 2015, 19.30 Uhr

 

Mit Ebba Hagenberg-Miliu, Herausgeberin

Pater Johannes Sieber, Rektor des Aloisiuskollegs

Heiko Schnitzler, Eckiger Tisch Bonn


Parkbuchhandlung Bonn- Bad Godesberg

Koblenzer Str. 57, 53173 Bonn

Kontakt: Barbara Ter-Nedden, Tel. 0228/35 21 91

 

Der Mann ist über 60. Gutsituiert. Mit Familie. Und doch kann er nicht anders, als sich nach vielen Jahrzehnten endlich seinen Gespenstern zu stellen. „Immer wieder will mich der große schwarze Pater in seinem Zimmer haben. Es liegt irgendwo am Ende eines Flures im Aloisiuskolleg“, schreibt der Mann für den 2014 erschienenen Sammelband „Unheiliger Berg“ nieder. Wenn der Mann daraus liest, bricht ihm die Stimme. „Auf dem Schreibtisch liegen Klassenarbeits-hefte. An der Wand hängt ein Bild des Gekreuzigten. Nach endlosen Minuten muss ich mich zu dem Pater auf die Bettkante setzen.“ Jetzt also, Jahrzehnte später, legt der Mann den Missbrauch endlich offen. „Und jetzt hat meine Frau unter Tränen erkennen müssen, warum die ganze Familie in der zurückliegenden Zeit so unter mir hat leiden müssen.“

 

Der Mann ist einer der 13 Betroffenen aus mehreren Generationen, die sich im Buch „Unheiliger Berg“ von Ebba Hagenberg-Miliu mit ihrem Schmerz erstmals in die Öffentlichkeit wenden. Der bundesweite Missbrauchsskandal hat auch das Bonner Aloisiuskolleg 2010 in eine tiefe Krise gerissen. Am AKO wurde für über sechs Jahrzehnte strafrechtlich relevanter  Machtmissbrauch nachgewiesen. Das Buch spiegelt in Beiträgen von Betroffenen und ihrer Angehörigen, des Kollegs und des Ordens, der Stadt, der Politik, Justiz und des Journalismus, erstmals, wo genau die an der Aufklärung Beteiligten inzwischen stehen. Und das vor dem Hintergrund der Debatte um pornographische Kinderfotos im Fall Sebastian Edathy. Denn auch am AKO wurden von einem Ex-Schulleiter kistenweise Posing-Fotos von kleinen Schülern geschossen, was die noch Jahrzehnte danach unsäglich quält.

Foto: Ebba Hagenberg-Miliu

Wo steht die Aufarbeitung am Aloisiuskolleg also heute Anfang 2015, fünf Jahre nach Ausbruch des Skandals,

fünf Jahre nach dem Rücktritt von AKO-Rektor Pater Theo Schneider?

Woran leiden die Betroffenen noch immer?

Welche Konsequenzen wurden am AKO gezogen?

Wie kann Machtmissbrauch in Schulen die Stirn geboten werden?

 

Mit der Herausgeberin Ebba Hagenberg-Miliu und dem Publikum diskutieren:

Heiko Schnitzler, Sprecher Betroffenengruppe Eckiger Tisch Bonn

Pater Johannes Siebner, Rektor des Aloisiuskollegs seit 2011

Mehrere Betroffene werden anwesend sein.

 

Ort: Parkbuchhandlung, Koblenzer Straße 57, 53177 Bonn
Termin: Freitag 23. Januar 2015, 19.30 Uhr
Reservierung: Tel. 0228 352191

 

 

Parkbuchhandlung


Ako-Rektor diskutiert mit Betroffenen über die Aufarbeitung

 

28.01.15  WDR Lokalzeit Bonn, mit Aufnahmen in der Parkbuchhandlung Bad Godesberg


Moderation von Zeitzeugen-Veranstaltungen

 

27. November 2014, 18 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn
Zeitzeugen-Gespräch: Junge Oppositionelle in der DDR 1948 und 1986
Foto: Podiumsdiskussion Zeitzeugen mit Lutz Matkowitz und Jochen Stern, Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu
   
Podiumsdiskussion:
Lutz Matkowitz und Jochen Stern im Gespräch mit Ebba Hagenberg-Miliu
27. November 2014, 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn – Bad Godesberg. Eintritt fre.

Warum hat die DDR friedliebende Bürger zu Staatsfeinden gemacht? Warum hat das Regime gerade seine jungen, hoffnungsfrohen Kulturschaffenden bespitzelt, bedroht und ins Gefängnis gesteckt? Und sie auch noch nach der Ausreise im Westen verfolgt? Zwei Zeitzeugen unterschiedlicher Generationen, zwei Männer, die sich nicht haben brechen lassen, erzählen.  Weil die Botschaft heute genauso wichtig ist wie 1989: Der Mensch kann die Angst überwinden.

Begrüßung:        

Ulrike Lenk, Geschäftsführerin des Wissenschaftszentrums Bonn, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Jan-Frederik Kremer, Leiter des Regionalbüros für Nordrhein-Westfalen, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Gespräch:

Dr. Ebba Hagenberg-Miliu, Journalistin, Bonn (Moderation)

Steffen Lutz Matkowitz, Kabarettist, Mettmann, politisch-satirisches Kabarett in einer Diktatur - Auftrittsverbote, "innere" Zensur beim Schreiben von Texten

Jochen Stern, Schauspieler, Bonn, „Von Mimen und anderen Menschen.“ Aus dem Leben eines Komödianten". 

 

Anmeldung für Gruppen und Schulklassen bei:

Dorothea Lange, M.A., Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn, Tel. ++49 (0)228-302264, e-mail: lange@wzbonn.de, Fax: ++49 (0)228-302270, www.wzbonn.de

 

Moderation von Veranstaltungen über Missbrauch

Diskutieren im Rex über Missbrauch: Ako-Rektor Johannes Siebner, Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu, Winfried Ponsens und andere

Foto: Horst Müller

 

 

General-Anzeiger Bonn, 17.10.2013

Diskussion über Kindesmissbrauch
"Wir waren Menschenmaterial"
Von Lisa Inhoffen

 

Wir waren Menschenmaterial - General-Anzeiger Bonn

 

 

 

Podiumsdiskussion in der Bonner Parkbuchhandlung, Bonn

General-Anzeiger Bonn, 31.01.2015

Diskutieren: Pater Johannes Siebner, Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu, Heiko Schnitzler (Foto: Horst Müller)

 https://www.general-anzeiger-bonn.de/img/godesberg-zentrum/crop1546589/1581987533-cw461/Diskussion-5-Jahre-nach-AKO-Missbrauchsskandal.jpg

 

Missbrauchsfälle am Kolleg Ako-Rektor diskutiert mit Betroffene

 

 

 

Moderation von städtischen Veranstaltungen

Podiumsdiskussion

Fest der Generationen 2012

Bonn-Bad Godesberg.

 

Moderation: Ebba Hagenberg-Miliu (Mitte)

u. a. mit Konrad Beikircher (rechts)

Foto: Cynthia Rühmekorf

General-Anzeiger Bonn, 01.07.2012

 

 

Ehrenamt sucht Nachwuchs

Ehrenamt sucht Nachwuchs | GA-Bonn - General-Anzeiger ...

 

 

 

Ehrenamt sucht Nachwuchs

Von Stefan Knopp
BAD GODESBERG. Ehrenamt - was bringt einem das? Diese Frage, so ist Kabarettist Konrad Beikircher überzeugt, solle man gar nicht erst stellen. "Wenn ich jemandem helfen möchte, dann ist der Impuls da, auch wenn ich daran nichts verdiene." Beikircher engagiert sich mit Benefiz-Veranstaltungen für eine Schule im westafrikanischen Guinea-Bissau.
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Foto: Ronald Friese

Auch beim Fest der Generationen dabei: die Verkehrswacht. Deniz fährt unter Aufsicht von Friedrich Buchholz einen Parcours ab.

So ganz ohne Lohn sei das Ehrenamt ja auch nicht: "Du bekommst schöne Gefühle zurück, was könnte besser sein?", sagt er am Sonntag bei der Diskussionsrunde auf der Bühne des vierten Festes der Generationen auf dem Godesberger Theaterplatz.

Da stimmen ihm seine Gesprächspartner auf der Bühne zu: Brigitte Grüll leitet seit zehn Jahren ehrenamtlich das Bad Godesberg Stadtmarketing. Susanne Gundelach hat die Hospiz-Stiftung Bonn ins Leben gerufen und Stephan Kay motiviert als Jugendleiter des SC Muffendorf junge Sportler, sich selbst zu engagieren.

Gabriele Trull koordiniert als Bundesvorsitzende der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe mehr als 11.000 ehrenamtliche "grüne Damen und Herren", die sich um Patienten kümmern, und Jürgen Wehlus ist Brandoberinspektor und Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn. Die Sechs diskutieren mit Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu über das Thema Ehrenamt. Man stellt zum Beispiel fest, dass es längst nicht mehr überwiegend Frauen sind, die sich engagieren.

"Die Männer ändern sich", sagt Gundelach. Die Frauen aber auch, so Trull: "Die, die heute zu uns kommen, sind Frauen aus dem Berufsleben. Die bringen ein ganz anderes Selbstbewusstsein mit als vor 20 Jahren." Ein Ehrenamt, sagt Hagenberg-Miliu, sei heute vielfach auch nicht mehr eine Lebensaufgabe, sondern projektbezogen. Das sei etwas, womit die Vereine heute umzugehen lernen müssten.

"Wichtig ist, die ehrenamtlich Tätigen zu fragen, was sie leisten können und wollen", meint Trull. Man solle ihnen keine Aufgaben aufzwingen. Für Kay ist vor allem wichtig, dass man ein gutes Team hat, und dass man eine positive Grundeinstellung vermittelt. "Das erkennen die Kinder und auch die Eltern." Auf diese Weise könne man auch junge Menschen motivieren.

Wehlus und Beikircher schlagen auch kritische Töne an: "Wenn ich feststelle, dass es Politiker gibt, die nicht einmal wissen, dass es eine Freiwillige Feuerwehr gibt, dann muss ich Aufklärungsarbeit leisten", sagt Wehlus. Beikircher sieht sich als prominenter Künstler besonders in der Verantwortung, anderen zu helfen. Er bemängelt, dass einige andere bekannte Künstler das offensichtlich nicht so sehen.

Die Diskussionsrunde ist einer der Höhepunkt der Veranstaltung des Generationennetzwerkes Bad Godesberg. Bereits am Samstag feiern zahlreiche Familien beim "Tag der kleinen Bad Godesberger". Gestern haben zudem viele ehrenamtliche Helfer, wie das Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk oder die Mitglieder des Generationennetzwerkes die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

Für Edith Koischwitz von der Offenen Tür Dürenstraße ist Ehrenamt vor allem etwas, "das die Gesellschaft zusammen hält und sie lebenswert macht". Damit das auch in Zukunft so bleibt, müsse unbedingt mehr Nachwuchs für das Ehrenamt motiviert werden.

Artikel vom 01.07.2012

Ehrenamt sucht Nachwuchs | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/ehrenamt-sucht-nachwuchs-article798671.html#plx1671004587
Ehrenamt sucht Nachwuchs

Von Stefan Knopp
BAD GODESBERG. Ehrenamt - was bringt einem das? Diese Frage, so ist Kabarettist Konrad Beikircher überzeugt, solle man gar nicht erst stellen. "Wenn ich jemandem helfen möchte, dann ist der Impuls da, auch wenn ich daran nichts verdiene." Beikircher engagiert sich mit Benefiz-Veranstaltungen für eine Schule im westafrikanischen Guinea-Bissau.
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Foto: Ronald Friese

Auch beim Fest der Generationen dabei: die Verkehrswacht. Deniz fährt unter Aufsicht von Friedrich Buchholz einen Parcours ab.

So ganz ohne Lohn sei das Ehrenamt ja auch nicht: "Du bekommst schöne Gefühle zurück, was könnte besser sein?", sagt er am Sonntag bei der Diskussionsrunde auf der Bühne des vierten Festes der Generationen auf dem Godesberger Theaterplatz.

Da stimmen ihm seine Gesprächspartner auf der Bühne zu: Brigitte Grüll leitet seit zehn Jahren ehrenamtlich das Bad Godesberg Stadtmarketing. Susanne Gundelach hat die Hospiz-Stiftung Bonn ins Leben gerufen und Stephan Kay motiviert als Jugendleiter des SC Muffendorf junge Sportler, sich selbst zu engagieren.

Gabriele Trull koordiniert als Bundesvorsitzende der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe mehr als 11.000 ehrenamtliche "grüne Damen und Herren", die sich um Patienten kümmern, und Jürgen Wehlus ist Brandoberinspektor und Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn. Die Sechs diskutieren mit Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu über das Thema Ehrenamt. Man stellt zum Beispiel fest, dass es längst nicht mehr überwiegend Frauen sind, die sich engagieren.

"Die Männer ändern sich", sagt Gundelach. Die Frauen aber auch, so Trull: "Die, die heute zu uns kommen, sind Frauen aus dem Berufsleben. Die bringen ein ganz anderes Selbstbewusstsein mit als vor 20 Jahren." Ein Ehrenamt, sagt Hagenberg-Miliu, sei heute vielfach auch nicht mehr eine Lebensaufgabe, sondern projektbezogen. Das sei etwas, womit die Vereine heute umzugehen lernen müssten.

"Wichtig ist, die ehrenamtlich Tätigen zu fragen, was sie leisten können und wollen", meint Trull. Man solle ihnen keine Aufgaben aufzwingen. Für Kay ist vor allem wichtig, dass man ein gutes Team hat, und dass man eine positive Grundeinstellung vermittelt. "Das erkennen die Kinder und auch die Eltern." Auf diese Weise könne man auch junge Menschen motivieren.

Wehlus und Beikircher schlagen auch kritische Töne an: "Wenn ich feststelle, dass es Politiker gibt, die nicht einmal wissen, dass es eine Freiwillige Feuerwehr gibt, dann muss ich Aufklärungsarbeit leisten", sagt Wehlus. Beikircher sieht sich als prominenter Künstler besonders in der Verantwortung, anderen zu helfen. Er bemängelt, dass einige andere bekannte Künstler das offensichtlich nicht so sehen.

Die Diskussionsrunde ist einer der Höhepunkt der Veranstaltung des Generationennetzwerkes Bad Godesberg. Bereits am Samstag feiern zahlreiche Familien beim "Tag der kleinen Bad Godesberger". Gestern haben zudem viele ehrenamtliche Helfer, wie das Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk oder die Mitglieder des Generationennetzwerkes die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

Für Edith Koischwitz von der Offenen Tür Dürenstraße ist Ehrenamt vor allem etwas, "das die Gesellschaft zusammen hält und sie lebenswert macht". Damit das auch in Zukunft so bleibt, müsse unbedingt mehr Nachwuchs für das Ehrenamt motiviert werden.

Artikel vom 01.07.2012

Ehrenamt sucht Nachwuchs | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/ehrenamt-sucht-nachwuchs-article798671.html#plx1671004587
Ehrenamt sucht Nachwuchs

Von Stefan Knopp
BAD GODESBERG. Ehrenamt - was bringt einem das? Diese Frage, so ist Kabarettist Konrad Beikircher überzeugt, solle man gar nicht erst stellen. "Wenn ich jemandem helfen möchte, dann ist der Impuls da, auch wenn ich daran nichts verdiene." Beikircher engagiert sich mit Benefiz-Veranstaltungen für eine Schule im westafrikanischen Guinea-Bissau.
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Foto: Ronald Friese

Auch beim Fest der Generationen dabei: die Verkehrswacht. Deniz fährt unter Aufsicht von Friedrich Buchholz einen Parcours ab.

So ganz ohne Lohn sei das Ehrenamt ja auch nicht: "Du bekommst schöne Gefühle zurück, was könnte besser sein?", sagt er am Sonntag bei der Diskussionsrunde auf der Bühne des vierten Festes der Generationen auf dem Godesberger Theaterplatz.

Da stimmen ihm seine Gesprächspartner auf der Bühne zu: Brigitte Grüll leitet seit zehn Jahren ehrenamtlich das Bad Godesberg Stadtmarketing. Susanne Gundelach hat die Hospiz-Stiftung Bonn ins Leben gerufen und Stephan Kay motiviert als Jugendleiter des SC Muffendorf junge Sportler, sich selbst zu engagieren.

Gabriele Trull koordiniert als Bundesvorsitzende der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe mehr als 11.000 ehrenamtliche "grüne Damen und Herren", die sich um Patienten kümmern, und Jürgen Wehlus ist Brandoberinspektor und Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn. Die Sechs diskutieren mit Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu über das Thema Ehrenamt. Man stellt zum Beispiel fest, dass es längst nicht mehr überwiegend Frauen sind, die sich engagieren.

"Die Männer ändern sich", sagt Gundelach. Die Frauen aber auch, so Trull: "Die, die heute zu uns kommen, sind Frauen aus dem Berufsleben. Die bringen ein ganz anderes Selbstbewusstsein mit als vor 20 Jahren." Ein Ehrenamt, sagt Hagenberg-Miliu, sei heute vielfach auch nicht mehr eine Lebensaufgabe, sondern projektbezogen. Das sei etwas, womit die Vereine heute umzugehen lernen müssten.

"Wichtig ist, die ehrenamtlich Tätigen zu fragen, was sie leisten können und wollen", meint Trull. Man solle ihnen keine Aufgaben aufzwingen. Für Kay ist vor allem wichtig, dass man ein gutes Team hat, und dass man eine positive Grundeinstellung vermittelt. "Das erkennen die Kinder und auch die Eltern." Auf diese Weise könne man auch junge Menschen motivieren.

Wehlus und Beikircher schlagen auch kritische Töne an: "Wenn ich feststelle, dass es Politiker gibt, die nicht einmal wissen, dass es eine Freiwillige Feuerwehr gibt, dann muss ich Aufklärungsarbeit leisten", sagt Wehlus. Beikircher sieht sich als prominenter Künstler besonders in der Verantwortung, anderen zu helfen. Er bemängelt, dass einige andere bekannte Künstler das offensichtlich nicht so sehen.

Die Diskussionsrunde ist einer der Höhepunkt der Veranstaltung des Generationennetzwerkes Bad Godesberg. Bereits am Samstag feiern zahlreiche Familien beim "Tag der kleinen Bad Godesberger". Gestern haben zudem viele ehrenamtliche Helfer, wie das Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk oder die Mitglieder des Generationennetzwerkes die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

Für Edith Koischwitz von der Offenen Tür Dürenstraße ist Ehrenamt vor allem etwas, "das die Gesellschaft zusammen hält und sie lebenswert macht". Damit das auch in Zukunft so bleibt, müsse unbedingt mehr Nachwuchs für das Ehrenamt motiviert werden.

Artikel vom 01.07.2012

Ehrenamt sucht Nachwuchs | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/ehrenamt-sucht-nachwuchs-article798671.html#plx167100458

Moderation von städtischen Veranstaltungen u. a. auch:

Fest der Generationen 2011 Bonn

 

Moderation: Ebba Hagenberg-Miliu (2. v.l.)

u. a. mit Bürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann (links)

Foto: Cynthia Rühmekorf

 

 

 

 

 

"Allein ist auch genug. Eremiten heute"

Medienberichte zum Thema und Lesungen mit Bild und Musik

können auch direkt angefragt werden bei:

Ebba Hagenberg-Miliu

EMail: hagenberg_miliu@yahoo.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Buch trifft einen Nerv. Fragen wie die, wo ich eigentlich stehe und was ich der Welt geben kann, liegen in der Luft.“

Paula Konersmann, Katholische Nachrichten-Agentur KNA

 

 

 Entstanden ist ein spannendes Buch, das nicht nur Einblick in den Alltag der modernen Einsiedelei bietet, sondern auch zentrale Fragen an den modernen Lebensstil stellt, der nach immer mehr strebt, der immer hektischer wird und der immer weniger Zeit für Gott hat.“

K. Rüdiger Durth, Homepage Evangelische Kirche im Rheinland

 

 

"Sehr lesenswert finde ich dieses Buch, weil nicht nur römisch-katholische und kirchliche Eremiten zu Wort kommen, sondern auch Menschen, die sich nicht aus Glaubensgründen in das Leben als Einsiedler zurückgezogen haben."

 

Schwester Britta Alt, Eremitin, online

 

 

"Die Autorin zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie man im Alltag das Eremitendasein ausprobieren kann, ohne gleich den radikalen Schritt gehen zu müssen."

Frank Vallender, General-Anzeiger Bonn

 

 

"Den Frauen und Männern unterschiedlichen Alters, die den Verzicht auf Sicherheit als befreiend empfinden, nähert sich Ebba Hagenberg-Miliu fragend, aber mit Respekt. Das Buch öffnet den Blick für ein kaum wahrgenommenes Phänomen. Und es zeigt, dass Eremiten gar nicht so weltfremd sind, wie sie manchmal abgestempelt werden."

Marius Koity, Ostthüringische Zeitung

 

 

"Sie verschafft ihren Hauptdarstellern im dicht besiedelten Europa etwas Raum und bietet dem Leser Beispiele, wie sie das Alleinsein selbst testen könnten. Ein lesenswertes Buch, das tiefe Einblicke gibt."

Philipp Königs, Bonner Rundschau

 

 

"Dabei gehe es um den Ausbruch aus dem Hamsterrad des Alltags, aber auch um die Durststrecken zwischendurch und die neuen Kräfte, die die Eremiten aus der Einsamkeit heraus entwickelten."

Esther Soth, Evangelischer Pressedienst epd

 

 

"In der gegenwärtigen, überaus hektischen Zeit wird es für den Einzelnen immer wichtiger, eine Entschleunigung durch Zeiten der Ruhe und Stille, der Besinnung und Meditation herbeizuführen. Das Buch ist empfehlenswert für alle spirituell interessierten Leser."

Michael Mücke,

St. Michaelsbund

 

 

"Allein den Spagat zu meistern, zwischen kirchlich orientierten Eremiten und den nicht-kirchlich orientierten Einsiedlern zu unterscheiden und dabei doch die großen Linien der Gemeinsamkeiten im Blick zu behalten, ist eine großartige Leistung. Mit diesem Buch ist der Autorin ein kleines Meisterwerk gelungen, das gerade demjenigen, der in der "normalen" Alltagswelt zu Hause ist, Anregung und Begleiter sein kann."

Christoph Bauerle, Katholiken im Burgviertel

 

 

"So ist eine fesselnde und einzigartige Dokumentation über Lebensformen und Lebensmöglichkeiten entstanden, die unser Bild von unserer sozialen Welt um eine bedeutsame Dimension erweitert."

Barbara Ter-Nedden, Parkbuchhandlung online

 

 

"Gut geschrieben, immer die notwendige Diskretion wahrend, lässt uns die Autorin teilhaben an einem Leben, von dem die Meisten heute meinen, dass es dies gar nicht mehr gibt."

K. Rüdiger Durth, Der PROtestant

 

 

 

"Für die Frage, wo Dimensionen der Veränderung unseres eingefahrenen Lebens-

stils zu suchen sind, finde ich dieses Buch durchaus anregend."

Brigitta Kasprzik, Stadtbücherei Tübingen online