Aktuell

Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu mit Professor Klaus Töpfer und Karl Kardinal Lehmann, Ahrweiler Freiheitswochen 2017 (Foto: Blick)

Die kommenden Termine...

20. April 2017, 17 Uhr, Sparkasse Bonn-Bad Godesberg, Rheinallee:

Beginn einer neuen achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

21. April 2017, 19.30 Uhr, Parkbuchhandlung Bonn, Koblenzer Straße:

Moderation einer weiteren Veranstaltung zum Reformationsjubiläum mit dem Kollegen Wolfgang Thielmann.

Veranstalter ist wieder die Parkbuchhandlung Bonn

http://www.parkbuchhandlung.de/

 

 

 

15. Mai 2017, 19.30 Uhr, Amos-Comenius-Gymnasium, Behringstr. 27, 53177 Bonn

Moderation innerhalb der Reihe „Der Fall Niklas B. Ein Jahr danach“

Professor Joachim Bauer spricht über „Schmerzgrenze: Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt:

Podiums- und Publikumsdiskussion, Moderation: Ebba Hagenberg-Miliu

http://www.parkbuchhandlung.de/veranstaltungen/

Podiumsdiskussion mit NRW-Ministerin Barbara Steffens (rechts neben Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu) am 26.10.16 im Bonner Münster-Carré

(Foto: C. Rühmekorf)

18. Mai 2017, 17 Uhr, Quartiersmanagement Lannesdorf/Obermehlem der Ev. Frauenhilfe, Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bo

Fortsetzung der achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

1. Juni, 19.30 Uhr, Immanuelkirche, Tulpenbaumweg 2, 53177 Bonn

Heiderhofer Gespräche:  "Brigitte Schröder. Deutschlands Erste Grüne Dame

Lesung aus meinem gleichnamigen Buch und Gespräch mit Brigitte Schröders Tochter Christina Manig

Veranstalter: Bücherei Immanuelkirche, Ulrike von Bargen

http://johannes-kirchengemeinde.de/

 

 

6. Juli, 17 Uhr, AWO-Nachbarschaftszentrum Frankengraben 26, 53175 Bonn:

 Fortsetzung der achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

 

 

Moderation von politischen Diskussionen

Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu mit den Flüchtlingen Somayeh, Ghulam, Waseem und Migena (Fotos: Stephanie Streloke)

5. April 2017, 19 Uhr, Migrapolis, Brüdergasse, Bonn:

Moderation einer Diskussion zwischen Bonner Landtagskandidaten aller Parteien mit unbegleiteten Flüchtlingen des Vereins "Ausbildung statt Abschiebung" (AsA), Bonn.

Foto: Peter Kox (SPD), Guido Deus (CDU), Franziska Müller-Rech (FDP), Tim Achtermeyer (Grüne), Michael Aggelidis (Linke), Michael Wisniewski (Piraten). Dazu Carmen Martinez-Valdes (Paritätischer NRW).

http://asa-bonn.org/warum-darf-ich-nicht-polizistin-werden/

 

Moderation von Podiumsdiskussionen

 

14. März 2017, 19.30 Uhr, Klosterforum Maria Laach:

Moderation der Podiumsdiskussion der 2. Ahrweiler Freiheitswochen:

„Reformation: 500 Jahre Martin Luther“,

u.a. mit dem Berliner Landesbischof Markus Dröge, dem Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann, dem Journalisten Wolfgang Thielmann u.a.http://www.freiheiter-aw.de/event/vortragdiskussion-reformation-500-jahre-martin-luther/

Podiumsdiskussion am 13. März 2017 in Maria Laach: Wolfgang Thielmann, Bischof Karl-Heinz Wiesemann, Ebba Hagenberg-Miliu, Bischof Markus Dröge und Elisabeth Dieckmann (von links)

 

 

 

Moderation von Podiumsdiskussionen

Professor Klaus Töpfer,

Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu, Karl Kardinal Lehmann

(Foto: Blick, siehe Link)

 

17. März 2017, 19.30 Uhr, Konzerthalle Kurpark, Bad Neuenahr:

Moderation der Podiumsdiskussion der 2. Ahrweiler Freiheitswochen:

„Reformen der Gesellschaft. Zeit für Veränderungen“,

mit Ex-Bundesminister Klaus Töpfer, dem ehemaligen Kardinal Karl Lehmann

http://www.blick-aktuell.de/Berichte/Die-Verantwortung-des-Einzelnen-ineiner-offenen-demokratischen-Gesellschaft-255733.html

http://www.freiheiter-aw.de/event/schirmherr-trifft-schueler/

http://www.localbook.de/Rheinland-Pfalz_Bundesland/Ahrweiler_07131/Bad-Neuenahr-Ahrweiler_4591_071310007007/Ist-die-Zeit-fuer-Veraenderungen-da_101653659

 

 

 

 

 

Reportage der Hochschule der Medien Stuttgart

Foto: Anthon Wagner

Laura Köpf und Mareike Mössner

Reportage der Hochschule der Medien in Stuttgart

 

Leben als Eremit

Einsam, entlegen, erfinderisch

 

21.11.20

 „Eremiten sind Wüstenbewohner der modernen Welt, die sich dazu entschlossen haben, ein Leben abseits des Alltagstrubels zu führen“, sagt Ebba Hagenberg-Miliu. Der 71-jährige Hans Anthon Wagner ist so ein Wüstenbewohner, er hat die Einsamkeit als Lebensform gewählt. Seit 43 Jahren lebt er in einem Schäferkarren auf nur 3,6 Quadratmetern Wohnraum. Doch wie leben Eremiten heute, abseits des Alltagstrubels und der Großraumbüros

 

Ein kühler Novembermorgen, es ist 7.30 Uhr. Im Naturpark Schönbuch nahe Tübingen steht ein winzig kleiner Schäferkarren etwas verlassen am Waldrand. Hans Anthon Wagner öffnet die Tür seiner Behausung. Er macht Feuer, kocht Wasser und nimmt Platz in seinem selbsternannten, 2100 Quadratmeter großen Freiluft-Wohnzimmer. Er ist die Verkörperung des modernen Eremiten, allein lebend und sich selbst genügend.

 

Dem Hamsterrad entfliehen

 

„Eremiten sind der Wortbedeutung nach Wüstenbewohner", so Ebba Hagenberg-Miliu, Journalistin und Buchautorin. Sie porträtierte bisher 33 Eremiten, darunter auch Hans Anthon Wagner. Vom Frieden und der Gelassenheit dieses bescheidenen Lebens, aber auch von den negativen Seiten, berichtete sie. Eremiten leben einsam und ohne Beziehungen, manche sogar enthaltsam. Darüber hinaus unterscheiden die Konzentration aufs Wesentliche und ein ruhigerer Alltag ein eremitisches Leben von jenem eines durchschnittlichen deutschen Bürgers. „Es betrifft auch unser Leben. Aus dem Alltag herauskommen, dem Hamsterrad entfliehen und sein Leben entschleunigen, das ist einfach ein faszinierender Gedanke", so die Journalistin.

 

Eremiten als Nachbarn

 

Unter den Eremiten, die sie fand, gibt es religiös-motivierte Menschen, oft ehemalige Mönche und Nonnen. Für sie bedeutet das Eremitendasein eine Annäherung an Gott. Es gibt aber unter ihnen auch viele Menschen wie den Nachbarn drei Türen weiter. „Sie finden eremitisches Leben heute im Hochhaus um die Ecke, im Zirkuswagen, in der Wohnung nebenan. Vielleicht wissen Sie gar nichts davon, dass da ein Mensch ist, der abgekapselt von allem leben will."

 

Hagenberg-Miliu bezeichnet diese Einsiedler als „Feld-, Wald und Wiesen-Eremiten". Zu diesem Typ gehört auch Wagner, den sie während ihrer Recherche kennengelernt hat. „Er ist ein Eremit der philosophischen Art, der sehr auf die Natur bezogen ist". Das Bedürfnis nach Alleinsein habe Wagner gespürt, seit er denken kann. Die Abwesenheit anderer Menschen sei für ihn meist kein Mangel, sondern fördere ganz im Gegenteil sein Wohlbefinden. Wagner war erst 29 Jahre alt, als er beschloss, in einen Schäferkarren am Waldrand zu ziehen. Ein ungewöhnlich junges Alter für den Neustart als Eremit. Erfinderisch und kreativ richtete er sich seine neue Wohnung in der Natur ein.

 

„Reise ohne Rückfahrkarte"

 

„Eremit sein ist eine Reise ohne Rückfahrkarte, eine Entscheidung fürs Leben. Man wird nicht Eremit, um mal kurzzeitig den Kopf freizubekommen und irgendwann wieder in den geregelten Alltag zurückzukommen." Wenn der Entschluss gefasst ist, bringt er den Abbruch der bisherigen Lebensweise mit sich. Dazu gehören das Loslassen aller sozialen Kontakte und natürlich auch der Berufsausstieg. „Eremiten ticken ganz anders, sie sind nicht mit den Kommunikationsformen, die wir pflegen, vertraut", so Hagenberg-Miliu. Eine wirkliche Freundschaft zu den Eremiten, die sie getroffen hat, sei daher nie entstanden.

 

http://redaktionzukunft.de/einsam-entlegen-erfinderisch

 

 

 

 

Moderationen zum Reformationsjahr 2017

Ebba Hagenberg-Miliu, Wolfgang Thielmann, Buchhändlerin Barbara Ter-Nedden

Foto: Felix Ter-Nedden

Die Journalisten Ebba Hagenberg-Miliu und Wolfgang Thielmann bieten informative und unterhaltsame Veranstaltungen zum Reformationsjahr 2017:

 

- "Wer war Martin Luther? Und wenn ja, wie viele? Was man über den Reformator wissen sollte"

- "Gottes Wort muss mit Händen zu greifen sein". Was leistet die druckfrische neue Luther-Bibel?

- und andere aktuelle Themen zum Jubiläum 2017

 

Kontakt: hagenberg_miliu@yahoo.de

 

 

 

Lesung

Bildergebnis für evangelische gemeinde bonn holzlar
Lesung und Gespräch
Frauenkreis der Ev. Kirchengemeinde Holzlar
Heideweg 27, 53229 Bonn
Mittwoch, 11. Mai 2016, 15 Uhr -  ca. 17 Uhr
Leitung Frauenkreis: Irmtraud Hoffmann-Burchardi, Tel.: 0228 / 43 29 19

"Allein ist auch genug" 

Die Journalistin und Buchautorin Ebba Hagenberg- Miliu berichtet anhand ihres gleichnamigen Buches über das Leben moderner Eremiten in Deutschland.

www.holzlar-evangelisch.de

Referentin Ebba Hagenberg-Miliu

hatte keine leibhaftigen Eremiten, aber dafür Eremiten-Fotos mitgebracht

(Foto: Irmtraud Hoffmann-Buchardi)

Es war wieder ein erstaunlicher Nachmittag: Das auf den ersten Blick so fern liegende Thema Eremiten riss die vielen Zuhörer im Bonn-Holzlarer Gemeindesaal sofort mit: weil sie ganz schnell erkannten, wie viel die Eigenarten dieser so seltsamen Lebensform mit ihrem eigenen Alltag zu tun haben.

Nach dem ersten Kapitel meines Buches kam ich eigentlich kaum mehr zum Lesen: Sofort stürzten Fragen auf mich ein. Und wir fanden zu einem herzerfrischenden intensiven Gespräch über all die Sehnsüchte, die bei so vielen von uns anklopfen und die die Eremiten zur "Reise ohne Rückfahrkarte" animieren: die Sehnsucht nach Stille, nach Phasen der Einsamkeit, nach Reduzierung auf das wirklich Wesentliche und nach einem Dialog mit Gott (oder wie immer man das ausdrücken will), die Fragen nach dem Sinn des Lebens etc.

Wir hatten auch einen aus Bochum angereisten Religionswissenschaftler in den Reihen, der derzeit eine Dissertation zum Thema schreibt (dazu an dieser Stelle demnächst mehr).

 

Veranstalterin Irmtraud Hoffmann-Buchardi mailte mir danach:

 "Das war ein sehr anregender und runder Nachmittag, den wir heute mit Ihnen verbringen durften!

 Eindrucksvoll war zum einen Ihre Sachkenntnis über die Eremiten, zum andern aber auch Ihr persönliches Engagement, das Sie diesem Thema entgegenbringen. Es war eine Freude, Ihnen zuzuhören! Ganz herzlichen Dank für Ihr Kommen.

 

 

Lesung

 

 

Lesung und Diskussion

Meckenheimer Gesprächskreis

Siebengebirgsring 43, Meckenheim-Merl

29. Oktober 2015,  19.30 Uhr

"Allein ist auch genug". Wie moderne Eremiten leben"

 

Es war ein lebendiges Gespräch, das die gut zwei Dutzend Mitglieder dieses evangelischen Kreises mit mir nach der Lesung zum Thema führten. Sie ließen sich faszinieren von dieser extremen Lebensart, die es also auch in heutiger Zeit gab. Ich wurde von Nachfragen gelöchert. Natürlich kamen in dieser Gruppe evangelischer Christen irgendwann dann auch die Fragen nach dem "Nutzen" des Eremitentums für die Menschheit auf, nach der Berechtigung gerade vor dem Hintergrund, ein sinnvolles christliches Leben zu führen. Und danach, wie Eremiten dazu stünden, dass der Mensch von Gott doch als geselliges, kommunikatives Wesen geschaffen worden sei.

Ich gab gerne mein Bestes als "Botschafterin" des Eremitentums, als die ich von der Godesberger Eremitin Schwester Benedicta ja "ausgeschickt" worden bin. Ich zeigte auf, dass die kirchlichen Eremiten sehr wohl auch in einem wichtigen Dienst am Menschen unterwegs sind.         (Foto: Cynthia Rühmekorf)

 

 

 

 

Zeitschriften-Beitrag

29.04.15  Beitrag über die Bonner Eremitin Schwester Benedicta in der Zeitschrift "Mitten im Leben - Mitten in Bonn" 01/2015, S. 14-15:

In Kürze auch online auf der Homepage:

Nachricht

 

16,03.15.  Ich poste hiermit die Nachricht einer "meiner" Eremitinnen:

Gebet für den Irak

"Liebe Schwestern- und Brüder- Journalisten,
Über eine Schwester im Einsiedlerleben kam zu mir ein Mail ( Siehe unten), das mir keine Ruhe mehr lässt. Danke, wenn ihr Euch überlegt, wie wir diese Not hörbar und sichtbar werden lassen können. Ihr könnt den verfolgten Menschen eine Stimme geben. Möge diese Gewaltspirale gebrochen werden.Vielen Dank für jede kleine Zeile, die Ihr ihnen schenkt. Dankbar, Sr.M.Baptista
Liebe Schwestern, Ich schicke Euch die Gebetsbitte weiter! Die Nachricht ist auf französisch, nachstehend, die deutsche Übersetzung: "Die Stadt Qaraqosh (Nordirak), ist gefallen. Es ist die Stadt, wo wir unsere Essenverteilung haben. ISIS dringt weiter vor. Sie enthaupten systrematisch die Kinder. ISIS hat die kurdischen Kräfte der Peshmerga zurückgedrängt und befindet sich derzeit ca. 10 Minuten vom Stützpunkt entfernt, wo unser Team für´s Überleben der Flüchtliunge arbeitet. Tausende sind letzte Nacht aus Erbil geflohen. Die UNO hat ihr Personal aus Erbil evakuiert. Unser Team ist noch dort und wird dort bleiben Wir brauchen unbedingt euer Gebet um Schutz.
Bitte, betet unablässig um die Befreiung der Menschen im Nordirak vor dem fortschreitenden Terror der ISIS und seinen Extremisten, deren Ziel eine Massenbekehrung oder der Tod aller Christen ist, die in dieser Region nun leben. Ich bitte euch also, dieses e-mail nicht zu übergehen, sendet es an eure christlichen Freunde, an Gebetskreise, an eure Priester, und bittet sie – auch während der Gottesdienste - dafür zu beten, Es ist notwendig, dass wir unsere Gebet für unsere christlichen Schwestern und Brüder erheben, die in Angst vor diesem Terror leben.
Bitte, betet und verbreitet diese Nachricht.
"

 

 

 

 

Lesung

http://www.holzlar.de/img/christ-koenig-kirche.gif

Ökumenische Fastenwoche: 25 Jahre Fasten …. mit DIR und MIR

Ev. Gemeinde Holzlar, 5. bis 11. März 2015

Dienstag, 10. März 2015, 20 Uhr

"Dann komm` und folge mir nach"

EREMITENTUM - Die Kunst, aus dem getöse heraus Still zu wagen

Referentin: Dr. Ebba Hagenberg-Miliu (Journalistin, Buchautorin)

Eremitage St. Michael, Bonn. Foto: Ebba Hagenberg-Miliu

 

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Holzlar. Fastenwoche_2015_-_25_Jahre_Fas
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Lesung

Buchlesung und Gespräch in drei katholischen Gemeinden bei Düren, Erzbistum Aachen

zum Neujahrsempfang, 29. Januar 2015, 18.30 Uhr:

Katholische Kirche Hürtgenwald - Gey

Es war auch für mich als Buchautorin ein Erlebnis: Ich berichtete einem überaus interessierten Publikum in Hürtgenwald/Eifel an der dortigen katholischen Kirche St. Antonius über modernes Eremitentum. Eine große Schar Ehrenamtlicher der Gemeinden, die Pfarrer Georg Neuenhofer betreut, war gekommen, um über dieses so exotische Thema zu hören, so dass noch jede Menge Stühle dazugestellt werden mussten.  Hier saßen also die Menschen, die die Kerngruppe heutiger Kirchengemeinden ausmachen, hochengagierte Christen, die sich sich zuvor im Gottesdienst (und dann bei einem gemeinsamen Mahl) gestärkt hatten.

Pfarrer Neuenhofer berichtete unterhaltsam, wie es zu dieser Einladung kam: Er hatte nämlich im Herbst 2014 die Bonner Eremitin Schwester Benedicta zufällig getroffen. Sie war mit anderen deutschsprachigen katholischen Eremiten zu ihrem Jahrestreffen im gleichen Hotel wie Pfarrer Neuenhofer abgestiegen. Pfarrer Neuenhofers Interesse an dieser auch ihm für heute unbekannten Lebensform war jedenfalls geweckt. Leider kam es nicht zum Adresstausch, so dass es dem Pfarrer danach erst auf regelrecht detektivische Weise gelang, den Kontakt zu Schwester Benedicta neu aufzubauen. Und da Eremiten nicht auf Vortragsreise gehen, vermittelte sie dem neugierigen Pfarrer und seinen Gemeinden mich als "Botschafterin".

Nun stand ich also vor den Katholiken aus der Eifel, mein Buch in der Hand, und erzählte über meinen Zugang zum Thema, las eine ganze Reihe Passagen besonders über Schwester Benedicta und stellte mich dann den sofort und zahlreich hereinkommenden Fragen: Wie heutige Eremiten denn den Tag gestalteten, wie sie an ihre Klausen kämen, wovon Eremiten eigentlich lebten, wie sie sich versicherten, ob sie denn nicht auch einkaufen gehen müssten und vor allem: wie ihr Dienst an dieser Welt denn genau aussehe. Wie sie Menschen helfen. Besonders beeindruckte meine Zuhörer, dass es damit auch heute noch Menschen gibt, die einer Berufung nachgehen und ganz allein den Dialog mit Gott suchen. Viel Hochachtung für die Lebensform wurde geäußert. Und zum Schluss kam natürlich auch die Frage, ob ich jetzt auch Eremitin werden würde. Nein, antwortete ich, aber ich würde versuchen, mir für mein Leben immer wieder einige Scheiben eremitischer Weisheit abzuschneiden.

 

Rezensionshinweis

 Mensch geh in dich – 365tageasatzaday

Mensch, geh in dich! Und bleib da!

(Postkarte)

Bin beim Blog-Hopping auf (ein Buch über) Eremiten gestoßen (weiß nicht mehr, wo, aber ich war in der Blogroll von Der Emil unterwegs). Klarer Fall von Hoppla!, gibt es denn das noch? Einsiedler? In meinem alltäglichen Sprachgebrauch kommen Eremiten/Einsiedler in Romanen und Gedichten vor, auch noch im Tarot – nicht wirklich oft also. Eremitentum scheint mit Spiritualität verbunden, in unserem Kulturkreis überwiegend christlich, auch irgendwo nachvollziehbar; nicht jede/r, der allein in seinem Häuschen, seiner Etagenwohnung, seiner Laube vor sich hin pusselt, ist schließlich ein Eremit.
Eine Rezension mit Interview zum oben genannten Buch von Ebba Hagenberg-Miliu gibt es hier. Ich bin irgendwie fasziniert.

Ebba Hagenberg-Miliu | Jeden Tag ein Zitat, ein Gedanke ...

 

 

 

 

Lesung

 

12. November 2014. Lesung im CBT-Wohnhaus St. Markusstift, Bonn-Bad Godesberg

Lesung von Ebba Hagenberg-Miliu. Foto: Markusstift
Lesung von Ebba Hagenberg-Miliu. Foto: Markusstift

Allein ist auch genug, wie moderne Eremiten leben-damit befasst sich das Buch von Ebba Hagenberg-Miliu, das sie im Rahmen einer Lesung im CBT-Wohnhaus St. Markusstift vorstellte.

Anschaulich stellte sie den vielen gespannt lauschenden Zuhörern vor, was Menschen von heute bewegt, in die Einsamkeit zu ziehen. Besonders interessant war dabei, dass ganz in der Nähe eine vielen Mietern des Wohnhauses bekannte Eremitin, Schwester Benedicta lebt. So legte die Autorin auf die Vorstellung dieser beeindruckenden Frau auch den Schwerpunkt ihrer Lesung.

http://www.cbt-gmbh.de/cbt-haeuser/leben-im-alter/st-markusstift/aktuelles/neuigkeiten-detail/artikel/allein-ist-auch-genug-lesung-im-cbt-wohnhaus-st-markusstift.html

 

 

 

Interview

 

 

 

 

 

 

Interview in BAGSO Nachrichten 04/2014, S. 41-42

 

Fern der hektischen Welt, aber nicht weltfremd

Wie moderne Eremiten leben

Für ihr Buch „Allein ist auch genug. Wie moderne Eremiten leben“ hat die Bonner Journalistin Ebba Hagenberg-Miliu 33 deutschsprachige Eremiten aufgespürt, deren Motive und Alltag sie vorstellt. Ines Jonas befragte dazu

die Autorin.

·        Wie verrückt muss man sein, um Eremit zu werden?

Ham: Nein, überhaupt nicht verrückt. Sondern konsequent darin, die Sehnsüchte, die viele von uns heute haben, in dieser extremen Lebensform wirklich umzusetzen: also endlich einmal Ruhe einkehren zu lassen, Unnötiges im Alltag abzuwerfen, asketisch zu leben, die Reizüberflutung auszuschalten, sich dafür aber aufs Wesentliche zu konzentrieren, zu sich selbst und/oder zu Gott zu finden. Dieser radikale Schritt, in die Einsamkeit zu gehen, heißt aber bei Eremiten oder Einsiedlern nicht nur: „Ich bin dann mal weg, und ich komme bald gestärkt wieder“. Das wäre nur kurzfristiges Aussteigen. Sondern es heißt, eine risikoreiche Reise ohne Rückfahrkarte anzutreten.

·        Sie stellen sowohl kirchlich gebundene als auch weltliche Eremiten vor. Wie viele Menschen in Deutschland haben sich für ein eremitisches Dasein entschieden? Und wo und wie leben diese Menschen?

Ham: Die Katholische Kirche zählt in Deutschland derzeit in Deutschland rund 80 ihr verbundene Eremiten. Tendenz ständig steigend. Es gibt aber auch jede Menge Einsiedler in der freien Wildbahn, die sich nicht zählen lassen. Eremit heißt im Wortsinn Wüstenbewohner. Schon in den frühchristlichen Jahrhunderten suchten sogenannte Wüstenväter  und –mütter in der ägyptischen Wüste die Stille und den Dialog mit Gott. Heute können wir Eremiten nicht nur in abgelegenen Gegenden, sondern auch in der Stadtwüste finden, zurückgezogen aus allen menschlichen und beruflichen Zusammenhängen im Hochhaus nebenan, in der Klause an einer Kapelle oder auf der Wiese im Schäferkarren.

·        Welche Motive hatten diese Personen, um ein Leben in Abgeschiedenheit zu wählen?

Ham: Meist sind es Menschen in der Lebensmitte, durchaus oft auch in hohen Positionen, die aus einer Krise heraus diese neue und für sie einzig mögliche Lebensform wählen. Die sich aus allen Zusammenhängen verabschieden. Christliche Eremiten reden von Berufung. Alle sagen aber auch, man sollte „mitten im Leben“ gestanden, Erfahrungen gesammelt haben, sich selbst disziplinieren können, um es dann wirklich 24 Stunden am Tag nur mit sich selbst auszuhalten. Denn das ist letztlich die höchste Hürde. Und jeder Eremit muss sich dann auch mit einfachen Arbeiten selbst finanziell über Wasser halten können: als Küster einer Kapelle, als Teilzeit-Kantor, als Kerzenmaler, als Übersetzer, als Selbstversorger.

·        Sie stellen auch bspw. Schwester Britta aus Regensburg vor, die aktiv im Internet unterwegs ist. Ist das nicht ein Widerspruch zum eremitschen Leben?

Ham: Nein, Schwester Britta tut das auf moderne Weise, was letztlich alle von mir befragten und recherchierten Eremiten für die Gesellschaft leisten: Sie hat ein offenes Ohr für die Nöte ihrer Mitmenschen. Eremiten sind meist sehr gute und uneigennützige Seelsorger. Für einige Menschen sind gerade diese lebensweisen Eremiten sogar hilfreicher als Psychologen oder Pfarrer. Diesen Dienst tun Eremiten aber natürlich nur in den zeitlichen Grenzen, die ihre Lebensweise fordert. Sie müssen sich vor unnötigen Kontakten schützen.

·        Was hat Sie bewogen, dieses Thema aufzugreifen und ein Buch darüber zu schreiben?

Ham: Oh, ich als Journalistin hätte mir eigentlich nicht denken können, gerade über Menschen zu schreiben, die die Stille suchen. Ich hatte recherchiert, dass in Bonn eine Eremitin zugezogen war – und dann war es um mich in dieser kleinen Klause geschehen. Ich war sofort fasziniert: von dieser Ruhe, diesem Frieden, ja dieser Oase nur ein paar Meter entfernt vom täglichen Trubel. Ich fand in der Eremitin Schwester Benedicta eine Gesprächspartnerin, die zwar mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stand, aber gleichzeitig in einer Weise ihren Glauben lebte, der mich beeindruckte. Da wollte ich mehr darüber wissen. Wobei ich mir für ein Buch natürlich keine schwierigeren Interviewpartner suchen konnte, als Eremiten, die gerade vor neugierigen Journalisten die Flucht ergreifen… Schwester Benedicta hat mir im katholischen Bereich vielfach als Türöffnerin geholfen. Ansonsten habe ich mit Fingerspitzengefühl und Diskretion das Vertrauen der Einsiedler erworben.

·        Was und wer hat Sie dabei am meisten beeindruckt?

Ham: Wie gesagt: Die Authentizität und die Freude, mit der Schwester Benedicta in ihrer kleinen Klause sich selbst genug ist und zu Gott findet. Und zum Beispiel auch das Glück, von dem mir etwa der freie Einsiedler Anthon Wagner berichtet, der seit vier Jahrzehnten in seinem Mini-Schäferkarren auf der Schwäbischen Alb eins mit der Natur ist.

Ebba Hagenberg-Miliu ist promovierte Germanistin und Buchautorin. Sie ist mit den Schwerpunkten Kirche, Soziales und Bildung als freie Journalistin tätig für Tageszeitungen, die Nachrichtenagentur epd und die Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Information und Kontakt: http://allein-ist-auch-genug.jimdo.com

 

Verlosung

Abseits vom Alltagslärm wagen Eremiten ein Leben in konsequenter Armut und Stille. Sie haben so gar nichts Modernes, Attraktives an sich. Oder vielleicht doch? Denn erfüllen sich nicht gerade diese Exoten Sehnsüchte, die auch viele von uns umtreiben? Den Wunsch nach Entschleunigung zum Beispiel, den nach innerer Ruhe und danach, sich selbst zu erkennen. Aber gibt es heute überhaupt noch Menschen, die sich auf diese radikale Lebensform frühchristlicher Wüstenväter einlassen? Die Journalistin Ebba Hagenberg-Miliu hat sich auf die Suche nach modernen Eremiten gemacht – und sie hat 33 leibhaftige Einsiedler, darunter erstaunlich viele Frauen, aufgespürt, die auch bereit waren, etwas von ihrer Lebensart preiszugeben.Sie können eines der zehn Exemplare, die der Verlag der BAGSO zur Verfügung gestellt hat, gewinnen,

wenn Sie sich an der Verlosung beteiligen. Bitte senden Sie bis spätestens zum

30. November 2014 eine

E-Mail, ein Fax oder Postkarte mit dem Stichwort „Verlosung – Allein ist auch genug“ an:

BAGSO-Pressereferat

Bonngasse 10, 53111 Bonn

wittig@bagso.de

Fax: 0228 / 24 99 93

http://www.bagso.de/publikationen/bagsonachrichten.html

 
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BAGSO-Nachrichten_4_2014_25_Jahre_BAGSO-
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Neues Portal der Autorin:

Lesung


Kopfgrafik SB Am Ennert

 

Adelheidis-Wallfahrtsoktav in Pützchen

vom 30. August bis zum 7. September 2014

Ökumene-Abend im Rahmen der St. Adelheidis-Wallfahrt:

Dr. Ebba Hagenberg-Milliu stellt ihr Buch "Allein ist auch genug: Eremiten heute" vor.

Weihbischof Puff begleitet Ökumene-Abend

 

Der Ökumene-Treff und der Arbeitskreis Wallfahrt der St. Adelheidgemeinde hatte ins Pfarrzentrum Pützchen eingeladen. Dort fand traditionell der Kulturabend im Rahmen der Wallfahrtsoktav zu Ehren der Hl. Adelheid statt. Dr. Ebba Hagenberg-Miliu referierte über das Thema „Allein ist auch genug: Eremiten heute“ (Infos unter: http://allein-ist-auch-genug.jimdo.com).

Zu Gast waren u.a. Pfarrerin Bettina Gummel, Weihbischof Ansgar Puff und der Leitende Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Am Ennert“, Pater Thomas, und viele Gäste aus der Evangelischen Nommensen-Kirche, der Katholischen Pfarrgemeinde St. Adelheid sowie dem Sacré-Cœur Orden.

Die Journalistin Dr. Ebba Hagenberg-Miliu hat bei der Recherche zum ihrem Buch 33 Einsiedler, darunter sehr viele Frauen, getroffen, die bereit waren, etwas von ihren Motiven und ihrer Lebensweise zu erzählen. Dabei betonte sie, dass sie „moderne Eremiten“ nicht nur an Kirchen, sondern auch mitten in Großstädten, auf einer einsamen Insel und im Schäferkarren auf der Schwäbischen Alb gefunden hat.

Zum Ende des Vortrags lautete das Resümee: Eremiten heute sind keine aussterbende Spezies oder Spinner, sie sind keine exotischen Sonderlinge, die ernst und weltfremd immer im Gebet versunken sind, sondern sie sind viel eher „starke Menschen in Gottes Hand“. „Schenken Sie sich Eremitenstunden.“, so der letzte Satz der Referentin, „einen Moment der Stille in der Hektik des Alltags.“

 

 

 

Lesung

 

 Kopfgrafik SB Am Ennert

 

Lesung bei der Bonner Adelheidis-Wallfahrtsoktav am 03.09.14

Herzliche Einladung zur Adelheidis-Wallfahrtsoktav in Bonn-Pützchen vom 30. August bis zum 7. September 2014

„Adelheid, starke Frau in Gottes Hand“. Bonner Stadtpatronin

Am Mittwoch, 3. September 2014 um 20.00 Uhr steht die Ökumene im Mittelpunkt der Wallfahrt. Es wird herzlich zu einem Abend mit dem Thema „Allein ist auch genug: Eremiten heute“ mit der Buchautorin und promovierten Germanistin, Frau Dr. Ebba Hagenberg-Miliu, ins Pfarrzentrum St. Adelheid eingeladen. Infos unter: http://allein-ist-auch-genug.jimdo.com

Katholische Pfarrgemeinde St. Adelheid am Pützchen in der Pfarreiengemeinschaft „Am Ennert“, Karmeliterstr. 6, 53229 Bonn

Am Ennert - Kirchengemeinden - Erzbistum Köln

 

 

 

 

 

TV-Interview

 

 Fernsehinterview beim Sender Bibel TV

Wiederholungs-Ausstrahlungstermin z. B. 15.09.14, 23.30 Uhr und viele andere Termine

Bibel TV das Gespräch

 

Eremiten heute

In Deutschland gibt es etwa 100 Menschen, die abgeschieden von der Gesellschaft leben, sogenannte Eremiten. Dr. Ebba Hagenberg-Miliu hat sich für ihr Buch "Allein ist auch genug: Eremiten heute" mit modernen Eremiten in Deutschland beschäftigt. Wovon leben sie? Was tun sie den ganzen Tag? Im Gespräch mit Wolfgang Severin berichtet die Journalistin und Buchautorin von Vorurteilen und Erkenntnissen ihrer Recherche.

Eremiten heute - Bibel TV Das Gespräch - YouTube

www.youtube.com/watch?v=RlAhCwp4Nzc
21.08.2014 - Hochgeladen von Bibel TV
In Deutschland gibt es etwa 100 Menschen, die abgeschieden von der Gesellschaft leben, sogenannte ...

 

 

 

 

 

Nominierung

 

 

General-Anzeiger Bonn, 30.08.14

Hagenberg-Miliu nominiert 

BONN. Die Bonner Journalistin Ebba Hagenberg-Miliu ist für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von Organisationen des sogenannten Dritten Sektors, würdigt damit ihren Einsatz für Missbrauchsopfer am Bad Godesberger Aloisiuskolleg. Die freie Autorin hat zu diesem Thema zahlreiche Artikel für den General-Anzeiger verfasst sowie das Buch „Unheiliger Berg“ veröffentlicht. Eine Jury wählt im September die Preisträger aus, wie das Bündnis mitteilte. Über den Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreises können die Bürger im Oktober abstimmen: www.deutscher-engagementpreis.de bau
General-Anzeiger, Bonn,vom Samstag, dem 30.08.2014

 

 
 

"Allein ist auch genug. Eremiten heute"

Medienbeiträge zum Thema sowie Lesungen mit Bild und Musik

können auch direkt angefragt werden bei:

Ebba Hagenberg-Miliu

EMail: hagenberg_miliu@yahoo.de

 

 

 

 

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„Das Buch trifft einen Nerv. Fragen wie die, wo ich eigentlich stehe und was ich der Welt geben kann, liegen in der Luft.“

Paula Konersmann, Katholische Nachrichten-Agentur KNA

 

 

 Entstanden ist ein spannendes Buch, das nicht nur Einblick in den Alltag der modernen Einsiedelei bietet, sondern auch zentrale Fragen an den modernen Lebensstil stellt, der nach immer mehr strebt, der immer hektischer wird und der immer weniger Zeit für Gott hat.“

K. Rüdiger Durth, Homepage Evangelische Kirche im Rheinland

 

 

"Sehr lesenswert finde ich dieses Buch, weil nicht nur römisch-katholische und kirchliche Eremiten zu Wort kommen, sondern auch Menschen, die sich nicht aus Glaubensgründen in das Leben als Einsiedler zurückgezogen haben."

 

Schwester Britta Alt, Eremitin, online

 

 

"Die Autorin zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie man im Alltag das Eremitendasein ausprobieren kann, ohne gleich den radikalen Schritt gehen zu müssen."

Frank Vallender, General-Anzeiger Bonn

 

 

"Den Frauen und Männern unterschiedlichen Alters, die den Verzicht auf Sicherheit als befreiend empfinden, nähert sich Ebba Hagenberg-Miliu fragend, aber mit Respekt. Das Buch öffnet den Blick für ein kaum wahrgenommenes Phänomen. Und es zeigt, dass Eremiten gar nicht so weltfremd sind, wie sie manchmal abgestempelt werden."

Marius Koity, Ostthüringische Zeitung

 

 

"Sie verschafft ihren Hauptdarstellern im dicht besiedelten Europa etwas Raum und bietet dem Leser Beispiele, wie sie das Alleinsein selbst testen könnten. Ein lesenswertes Buch, das tiefe Einblicke gibt."

Philipp Königs, Bonner Rundschau

 

 

"Dabei gehe es um den Ausbruch aus dem Hamsterrad des Alltags, aber auch um die Durststrecken zwischendurch und die neuen Kräfte, die die Eremiten aus der Einsamkeit heraus entwickelten."

Esther Soth, Evangelischer Pressedienst epd

 

 

"In der gegenwärtigen, überaus hektischen Zeit wird es für den Einzelnen immer wichtiger, eine Entschleunigung durch Zeiten der Ruhe und Stille, der Besinnung und Meditation herbeizuführen. Das Buch ist empfehlenswert für alle spirituell interessierten Leser."

Michael Mücke,

St. Michaelsbund

 

 

"Allein den Spagat zu meistern, zwischen kirchlich orientierten Eremiten und den nicht-kirchlich orientierten Einsiedlern zu unterscheiden und dabei doch die großen Linien der Gemeinsamkeiten im Blick zu behalten, ist eine großartige Leistung. Mit diesem Buch ist der Autorin ein kleines Meisterwerk gelungen, das gerade demjenigen, der in der "normalen" Alltagswelt zu Hause ist, Anregung und Begleiter sein kann."

Christoph Bauerle, Katholiken im Burgviertel

 

 

"So ist eine fesselnde und einzigartige Dokumentation über Lebensformen und Lebensmöglichkeiten entstanden, die unser Bild von unserer sozialen Welt um eine bedeutsame Dimension erweitert."

Barbara Ter-Nedden, Parkbuchhandlung online

 

 

"Gut geschrieben, immer die notwendige Diskretion wahrend, lässt uns die Autorin teilhaben an einem Leben, von dem die Meisten heute meinen, dass es dies gar nicht mehr gibt."

K. Rüdiger Durth, Der PROtestant

 

 

 

"Für die Frage, wo Dimensionen der Veränderung unseres eingefahrenen Lebens-

stils zu suchen sind, finde ich dieses Buch durchaus anregend."

Brigitta Kasprzik, Stadtbücherei Tübingen online