Die kommenden Termine...

Podiumsdiskussion mit NRW-Ministerin Barbara Steffens (rechts neben Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu) am 26.10.16 im Bonner Münster-Carré

20. April 2017, 17 Uhr, Sparkasse Bonn-Bad Godesberg, Rheinallee:

Beginn einer neuen achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

21. April 2017, 19.30 Uhr, Parkbuchhandlung Bonn, Koblenzer Straße:

Moderation einer weiteren Veranstaltung zum Reformationsjubiläum mit  Wolfgang Thielmann.

Veranstalter ist wieder die Parkbuchhandlung Bonn

http://www.parkbuchhandlung.de/

 

 

11. Mai 2017, 19.20 Uhr, Theater am Haidplatz, Regensburg

Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Gegen die Sprachlosigkeit“

Theater Regensburg

Podiumsdiskussion zu sexualisierter Gewalt in Institutionen (anlässlich der Inszenierung von Thomas Melles „Bilder von uns“)

Mit Charlotte Koppenhöfer (Regisseurin), Ebba Hagenberg-Miliu (Journalistin und Buchautorin „Unheiliger Berg“) und Alexander J. Probst (Betroffener Domspatzen und Buchautor).

http://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/gegen-die-sprachlosigkeit/

 

 

15. Mai, 19.30 Uhr, Amos-Comenius-Gymnasium, Behringstraße 27, 53177 Bonn

Moderation innerhalb der Reihe „Der Fall Niklas B. Ein Jahr danach“

Professor Joachim Bauer spricht über „Schmerzgrenze: Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt

Moderation: Ebba Hagenberg-Miliu

http://www.parkbuchhandlung.de/veranstaltungen/

 

 

18. Mai 2017, 17 Uhr, Quartiersmanagement Lannesdorf/Obermehlem der Ev. Frauenhilfe, Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bonn:

Fortsetzung der achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

1. Juni, 19.30 Uhr, Immanuelkirche, Tulpenbaumweg 2, 53177 Bonn

Heiderhofer Gespräche:  "Brigitte Schröder. Deutschlands Erste Grüne Dame"

Lesung aus meinem gleichnamigen Buch und Gespräch mit Brigitte Schröders Tochter Christina Manig

Veranstalter: Bücherei Immanuelkirche, Ulrike von Bargen

http://johannes-kirchengemeinde.de/

 

 

6. Juli, 17 Uhr, AWO-Nachbarschaftszentrum Frankengraben 26, 53175 Bonn:

Fortsetzung der achtteiligen Serie des Stadtgesprächsformats "Herzenssprechstunden".

Moderation von monatlichen Terminen mit Bürgern und den Begegnungsstätten der Stadtteile.

Veranstalter ist wieder das Generationennetzwerk Bad Godesberg.

https://www.facebook.com/Generationennetzwerk-Bad-Godesberg-490607887788552/

 

 

 

 

 

Moderation von politischen Diskussionen

Moderatorin Ebba Hagenberg-Miliu mit den Flüchtlingen Somayeh, Ghulam, Waseem und Migena (Fotos: Stephanie Streloke)

 5. April 2017, 19 Uhr, Migrapolis, Brüdergasse, Bonn

Moderation einer Diskussion zwischen Bonner Landtagskandidaten aller Parteien mit unbegleiteten Flüchtlingen des Vereins "Ausbildung statt Abschiebung" (AsA), Bonn.

Foto: Peter Kox (SPD), Guido Deus (CDU), Franziska Müller-Rech (FDP), Tim Achtermeyer (Grüne), Michael Aggelidis (Linke), Michael Wisniewski (Piraten). Dazu Carmen Martinez-Valdes (Paritätischer NRW).

http://asa-bonn.org/warum-darf-ich-nicht-polizistin-werden/

 

Moderation in der Konzerthalle Bad Neuenahr

Professor Klaus Töpfer, Ebba Hagenberg-Miliu, Karl Kardinal Lehmann

(Foto: Blick, siehe Links)

17. März 2017, 19.30 Uhr, Konzerthalle Kurpark, Bad Neuenahr:

Moderation der Podiumsdiskussion der 2. Ahrweiler Freiheitswochen:

„Reformen der Gesellschaft. Zeit für Veränderungen“,

mit Karl Kardinal Lehmann und Professor Klaus Töpfer

http://www.freiheiter-aw.de/event/schirmherr-trifft-schueler/

http://www.blick-aktuell.de/Berichte/Versoehnt-miteinander-stattheillos-zerstritten-255192.html

 

 

 

 

Moderation im Laacher Forum

Podiumsdiskussion am 13. März 2017 in Maria Laach: Wolfgang Thielmann, Bischof Markus Dröge, Ebba Hagenberg-Miliu, Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Elisabeth Dieckmann (von links)

 

 14. März 2017, 19.30 Uhr, Klosterforum Maria Laach:

Moderation der Podiumsdiskussion der 2. Ahrweiler Freiheitswochen:

„Reformation: 500 Jahre Martin Luther“,

mit Dr. Markus Dröge, Landesbischof Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,

Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer

Dr. Elisabeth Dieckmann, Geschäftsführerin der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen  (ACK)  

Wolfgang Thielmann, Journalist

http://www.freiheiter-aw.de/event/vortragdiskussion-reformation-500-jahre-martin-luther/

http://www.blick-aktuell.de/Berichte/Versoehnt-miteinander-stattheillos-zerstritten-255192.html

 

 

 

 

Termine

 

 

 

Lesung und Diskussion

Meckenheimer Gesprächskreis

Siebengebirgsring 43, Meckenheim-Merl

29. Oktober 2015,  19.30 Uhr

"Allein ist auch genug". Wie moderne Eremiten leben.

 

 

 

 

 


http://www.holzlar.de/img/christ-koenig-kirche.gif

Lesung und Gespräch

Ökumenische Fastenwoche: 25 Jahre Fasten …. mit DIR und MIR

Ev. Gemeinde Holzlar, Heideweg 27, 53229 Bonn

Dienstag, 10. März 2015, 20 Uhr

"Dann komm` und folge mir nach"

EREMITENTUM - Die Kunst, aus dem Getöse heraus Still zu wagen

Referentin: Dr. Ebba Hagenberg-Miliu (Journalistin, Buchautorin)

Holzlar. Fastenwoche_2015_-_25_Jahre_Fas
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Vortrag und Gespräch

zum Neujahrsempfang, 29. Januar 2015, 18.30 Uhr:

Katholische Kirche Hürtgenwald - Gey

 

Buchautorin Ebba Hagenberg-Miliu berichtet über modernes Eremitentum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesung und Gespräch

12. November 2014 im CBT-Wohnhaus St. Markusstift, Bonn-Bad Godesberg

 
Lesung von Ebba Hagenberg-Miliu. Foto: Markusstift
Lesung von Ebba Hagenberg-Miliu. Foto: Markusstift
 

Allein ist auch genug, wie moderne Eremiten leben-damit befasst sich das Buch von Ebba Hagenberg-Miliu, das sie im Rahmen einer Lesung im CBT-Wohnhaus St. Markusstift vorstellte.

Anschaulich stellte sie den vielen gespannt lauschenden Zuhörern vor, was Menschen von heute bewegt, in die Einsamkeit zu ziehen. Besonders interessant war dabei, dass ganz in der Nähe eine vielen Mietern des Wohnhauses bekannte Eremitin, Schwester Benedicta lebt. So legte die Autorin auf die Vorstellung dieser beeindruckenden Frau auch den Schwerpunkt ihrer Lesung.

http://www.cbt-gmbh.de/cbt-haeuser/leben-im-alter/st-markusstift/aktuelles/neuigkeiten-detail/artikel/allein-ist-auch-genug-lesung-im-cbt-wohnhaus-st-markusstift.html

 

 

 

 Kopfgrafik SB Am Ennert

 

Lesung

Bonner Adelheidis-Wallfahrtsoktav am 03.09.14

Bonn-Pützchen vom 30. August bis zum 7. September 2014

„Adelheid, starke Frau in Gottes Hand“. Bonner Stadtpatronin

Am Mittwoch, 3. September 2014 um 20.00 Uhr steht die Ökumene im Mittelpunkt der Wallfahrt. Es wird herzlich zu einem Abend mit dem Thema „Allein ist auch genug: Eremiten heute“ mit der Buchautorin und promovierten Germanistin, Frau Dr. Ebba Hagenberg-Miliu, ins Pfarrzentrum St. Adelheid eingeladen.

Mit dabei: Weihbischof Ansgar Puff.

Infos unter: http://allein-ist-auch-genug.jimdo.com

Katholische Pfarrgemeinde St. Adelheid am Pützchen in der Pfarreiengemeinschaft „Am Ennert“, Karmeliterstr. 6, 53229 Bonn

Am Ennert - Kirchengemeinden - Erzbistum Köln

 

 

 

 

Startseite

Radiointerview

Sonntag, 20. Juli 2014, ca. 12.15 Uhr, Domradio-Programm

Friederike Seeger spricht mit Ebba Hagenberg-Miliu über deren Eremiten-Buch "Allein ist auch genug".


Schwester Benedicta. Foto: Ronald Friese


Zu hören entweder über die Kölner UKW-Frequenz  101,7 oder über das WEB-Radio auf domradio.de

Empfang | domradio.de - katholische Nachrichten

domradio.de - Katholische Nachrichten

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Vortrag und Gespräch

Wie finde ich zur inneren Balance?

14. - 19. Juli 2014

Leben zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft

Sommerwoche der Evangelischen Akademie im Rheinland

Mit-Referentin: Ebba Hagenberg-Miliu

Zwei wichtige Bedürfnisse bestimmen uns, die miteinander in Konflikt geraten können: Im hektischen Alltag suchen wir Orte der Entspannung, Orte der Ruhe und auch Orte der Einsamkeit. Auf der anderen Seite aber lieben wir die Gemeinschaft mit anderen Menschen, freuen uns auf Geselligkeit, bereichernde, interessante Gespräche, Abwechslung und Heiterkeit.

Wie kann man mit diesen so gegensätzlichen Bedürfnissen umgehen? Gibt es einen goldenen Mittelweg?

Viele religiöse Traditionen haben sich mit dem Wechsel von Einsamkeit und Gemeinschaft beschäftigt, so insbesondere die Formen des klösterlichen Lebens. Manche Menschen bevorzugen eine der beiden Seiten, um zu ihrer ganz eigenen Balance zu kommen. So gibt es z.B. auch in modernen Städten Eremitinnen und Eremiten.

Bei der Tagung sollen verschiedene Lebensmodelle vorgestellt werden. Ebenso wollen wir versuchen, diese Sommerwoche als eine Zeit zu gestalten, in der Gemeinschaft und Kontemplation zu ihrem jeweils eigenen Recht kommen.

Tagungsleitung: Dr. Frank Vogelsang, Akademiedirektor

Evangelische Akademie im Rheinland - Startseite - Ekir.de

 

 

 

 

 

 

 

Fernsehinterview beim Sender Bibel TV

Ausstrahlungstermin 19.05. um 22:00 Uhr

Wiederholung: 20.05. um 16:00 Uhr

und am 21:05. um 11:30 Uhr sowie am 25.05 um 23.30 Uhr u.a. Termine.

Mediathek: http://www.bibeltv.de/mediathek/bibel_tv_das_gespraech/archiv.html

Bibel TV das Gespräch

 

Eremiten heute

In Deutschland gibt es etwa 100 Menschen, die abgeschieden von der Gesellschaft leben, sogenannte Eremiten. Dr. Ebba Hagenberg-Miliu hat sich für ihr Buch "Allein ist auch genug: Eremiten heute" mit modernen Eremiten in Deutschland beschäftigt. Wovon leben sie? Was tun sie den ganzen Tag? Im Gespräch mit Wolfgang Severin berichtet die Journalistin und Buchautorin von Vorurteilen und Erkenntnissen ihrer Recherche.

Eremiten heute - Bibel TV Das Gespräch - YouTube

Bibel TV das Gespräch - Eremiten heute | Bibel TV

Bibel TV - Highlights - Bibel TV das Gespraech

Bibel TV - der christliche Familiensender

 

 

 

 

 Bildergebnis für arbeitskreis meditation in der evangelischen

 

Vortrag und Gespräch

Tagung des Arbeitskreises Meditation in der Evangelischen Kirche im Rheinland
Weisheit aus der Wüste
Spirituelle Begleitung durch die Wüstenväter und -mütter
5. April 2014, 10 bis 16 Uhr, in Bonn

Evangelisches Gemeindezentrum "Haus der Gemeinde", Adelheidisstraße 72, 53225 Bonn
Referent: Dr. Gotthard Fuchs, Wiesbaden

Arbeitsgruppen: mit Dr. Ebba Hagenberg-Miliu, Bonn, u. a.

Kontakt:

Annette Frickenschmidt (Vorsitzende)
arbeitskreis-meditation@ekir.de

Arbeitskreis Meditation der Evangelischen Kirche im Rheinland

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Buchlesung und Gespräch

Donnerstag, 13. März 2014, 19.30 Uhr

Veranstalter: Familienbildungsstätte Haus der Familie
und Evangelische Öffentliche Bücherei an der Christuskirche, Hohenzollernstraße 70, 53175 Bonn
Eremiten nennt man solche Leute, die die meisten von uns wohl schlicht für verrückt, zumindest für sonderbar halten dürften. Doch dass Schwester Benedicta, Pater Gabriel, Anthon Wagner und viele andere Eremiten durchaus bei Trost, um nicht zu sagen bei göttlichem Trost sind, zeigt das Buch "Allein ist auch genug" von Ebba Hagenberg-Miliu.
Die freie Journalistin verschafft dem Leser Einblicke in das faszinierende, aber auch ungewöhnliche Leben von 33 Menschen, die sich aus ihrem früheren Alltag als Kaufhausleiter, erfolgreiche Ärztin oder Kabarettist radikal verabschiedet haben.
Entstanden ist ein kurzweiliger Überblick. Zugleich stellt sich mancher Leser sicher die Frage nach dem eigenen Wohlbefinden im persönlichen Hamsterrad - und danach, ob das Eremitendasein etwas für ihn selbst wäre. Und so zeigt die Autorin am Ende ihres Buches einige Möglichkeiten auf, wie man im Alltag das Eremitendasein ausprobieren kann, ohne gleich den radikalen Schritt gehen zu müssen.

Kontakt: Regina Uhrig, Anja-Maria Gummersbach

Haus der Familie in Bonn

Evangelischen Thomas-Kirchengemeinde Bonn-Bad Godesberg

 

 

 

 

 

 

 

Buchlesung und Gespräch

17. Januar 2014, 19.30 Uhr

Parkbuchhandlung Bonn

(Evangelische Buchhandlung Bad Godesberg)

Koblenzer Str. 57

53173 Bonn

Kontakt: Barbara Ter-Nedden

Tel. 0228/35 21 91

Parkbuchhandlung

 

 

 

 

 

 

 

Buchlesung

12. Dezember 2013, um 19.30 Uhr

Bücherei der evangelischen Immanuelkirche

Tulpenbaumweg 2

53177 Bonn

Kontakt: Ulrike von Bargen

Die Johannes-Kirchengemeinde in Bad Godesberg: Johannes ...

 

 

 

 

 

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Buchlesung und Gespräch

12. November  2013, 19 Uhr

Bücherei der Pauluskirche, Bonn-Bad Godesberg

Evangelisches Gemeindezentrum Pauluskirche

In der Maar 7

53175 Bonn

Kontakt: Andrea Reinkensmeier, Renate Lippert

Evangelischen Thomas-Kirchengemeinde Bonn-Bad Godesberg

 

 

 

 

 

 

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Interview

in ZDF heute: Schon wieder Montag

von Maya Dähne

am 7. Oktober

 

Schon wieder Montag...

"Raus aus dem Hamsterrad - ohne Rückfahrkarte

GrafikAussteigen in Zahlen

 

Immer mehr Menschen fühlen sich vom Leistungsdruck der modernen (Arbeits-)Welt überfordert und träumen vom Ausstieg. Die Buchautorin Ebba Hagenberg-Miliu hat Menschen getroffen, die sich für immer von Job und Familie verabschiedet haben und nun als Eremiten leben. 

 

heute.de:Einen Ausstieg auf Zeit können sich immer mehr Menschen vorstellen, aber was treibt Menschen an, komplett auszusteigen und als Eremit zu leben?

Ebba Hagenberg-Miliu: In vielerlei Hinsicht sind sich Menschen, die einfach eine Auszeit nehmen und diejenigen, die komplett aussteigen, ganz ähnlich. Sie wollen dem Stress, der Hektik, der Reizüberflutung entkommen. Sie halten die Übersättigung und Rastlosigkeit nicht mehr aus. Sie wollen einfach ausbrechen aus dem Hamsterrad. Jemand, der ein Sabbatical macht, steigt aus, tankt auf, steigt aber irgendwann auch wieder ein ins normale Leben. Bei denen, die beschließen, als Eremiten zu leben, ist dieser Ausstieg unbefristet, sehr radikal und ohne Rückfahrkarte.

 

heute.de:Was für Menschen sind diese Komplettaussteiger?
Hagenberg-Miliu:Das sind meist keine weltfremden Spinner oder religiöse Frömmler, sondern Leute, die mitten im Leben gestanden haben und sehr erfolgreich waren: eine Ärztin, ein politischer Kabarettist, ein Kaufhauschef, ein Kreuzfahrtschiffsoffizier. 

 

heute.de:Warum haben diese Menschen ihre Jobs und ihr Leben so radikal an den Nagel gehängt? Hagenberg-Miliu:Auslöser waren ganz oft Krisensituationen. Sie haben eine Art Rettung gesucht. Und die Rettung bestand für sie darin, Abschied zu nehmen von allen und allem, von der Familie, vom Job. Das kann befreiend sein, aber es ist natürlich auch ein großes Risiko. 

 

heute.de:Zum Beispiel, wenn man krank wird oder im Alter auf Hilfe angewiesen ist …

Hagenberg-Miliu:Genau, das ist der wunde Punkt der Geschichte. Wenige Eremiten durften in einem Orden verbleiben, einige haben Ersparnisse, von denen sie zehren, so wie Anton Wagner, der seit 30 Jahren auf der Schwäbischen Alb in einem Schäferkarren lebt. Der hatte früher eine Grafikdesign-Agentur und lebt von seinem Ersparten. Aber es gibt durchaus Eremiten, die dabei regelrecht vor die Hunde gehen. Das Leben eines Eremiten ist tatsächlich nicht nur himmelblau und idyllisch. Es gibt ganz klare Lebens- und Überlebensängste. 

 

heute.de:Diese Menschen haben keine Krankenversicherung, keine Rentenansprüche, keinen Job. Wie verdienen sie ihren Lebensunterhalt?

Hagenberg-Miliu:Eremiten müssen auf jeden Fall weiter ihr Brot verdienen. Niemand sitzt nur auf der Wiese und lässt die Sonne scheinen. Es sind vielfach Leute, die früher in sehr hoch qualifizierten Jobs gearbeitet haben und jetzt ihren Lebensunterhalt mit Handlangerarbeiten verdienen. Schwester Benedicta zum Beispiel, eine Ordensfrau und ehemalige Krankenschwester, die früher im OP gestanden hat, verziert Kerzen im Akkord, um Geld zu verdienen. Das ist ein hartes Brot. 

 

heute.de:Der Ausstieg - auf Zeit oder für immer - fasziniert viele Menschen, auch wenn sie selber diesen Schritt vielleicht nicht wagen.
Hagenberg-Miliu: Ja. Das trifft einen Nerv der Zeit. Es gibt jede Menge Bücher und Filme über Aussteiger. Eine ganze Branche boomt und verdient mit spirituellen Angeboten, Auszeiten im Kloster, Schweige- und Fastenwochen viel Geld. Das hat sicher auch mit der Sehnsucht vieler Menschen zu tun, einer immer komplexeren, globalisierten und ökonomisierten Welt zu entkommen – auf Zeit oder lebenslänglich.

 

Das Interview führte Maya Dähne

07.10.2013

Schon wieder Montag ... - heute-Nachrichten

 

 

 

 

 

 


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Buchlesung

27. September 2013, 20 Uhr

im Rahmen der Jahrestagung

der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland

Interne Veranstaltung in Bonn

 

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland | Startseite

 

 

Buchlesung

26. September 2013, 19.30 Uhr

im Rahmen der Reihe „Bonner Autorenbühne im Münster-Laden“

Veranstalter: Münster-Laden und Katholisches Bildungswerk Bonn

Ort: Münsterladen, Gerhard-von-Are-Str. 1

53111 Bonn

Kontakt: sriedl@kat-bonn.de

Münsterladen Bonn | Herzlich Willkommen

Katholisches Bildungswerk Bonn - Erzbistum Köln

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Foto: Ebba Hagenberg-Miliu
Foto: Ebba Hagenberg-Miliu

 

 

 

Kontakt zum Verlag

http://www.randomhouse.de/Buch/Allein-ist-auch-genug-Wie-moderne-Eremiten-leben/Ebba-Hagenberg-Miliu/e423583.rhd

 

Presse- , Lesungs- und Interviewanfragen gehen an:

hagenberg_miliu@yahoo.de

 

 

 

"Allein ist auch genug. Eremiten heute"

Medienberichte zum Thema sowie Lesungen mit Bild und Musik

können auch direkt angefragt werden bei:

Ebba Hagenberg-Miliu

EMail: hagenberg_miliu@yahoo.de

„Das Buch trifft einen Nerv. Fragen wie die, wo ich eigentlich stehe und was ich der Welt geben kann, liegen in der Luft.“

Paula Konersmann, Katholische Nachrichten-Agentur KNA

 

 

 Entstanden ist ein spannendes Buch, das nicht nur Einblick in den Alltag der modernen Einsiedelei bietet, sondern auch zentrale Fragen an den modernen Lebensstil stellt, der nach immer mehr strebt, der immer hektischer wird und der immer weniger Zeit für Gott hat.“

K. Rüdiger Durth, Homepage Evangelische Kirche im Rheinland

 

 

"Sehr lesenswert finde ich dieses Buch, weil nicht nur römisch-katholische und kirchliche Eremiten zu Wort kommen, sondern auch Menschen, die sich nicht aus Glaubensgründen in das Leben als Einsiedler zurückgezogen haben."

 

Schwester Britta Alt, Eremitin, online

 

 

"Die Autorin zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie man im Alltag das Eremitendasein ausprobieren kann, ohne gleich den radikalen Schritt gehen zu müssen."

Frank Vallender, General-Anzeiger Bonn

 

 

"Den Frauen und Männern unterschiedlichen Alters, die den Verzicht auf Sicherheit als befreiend empfinden, nähert sich Ebba Hagenberg-Miliu fragend, aber mit Respekt. Das Buch öffnet den Blick für ein kaum wahrgenommenes Phänomen. Und es zeigt, dass Eremiten gar nicht so weltfremd sind, wie sie manchmal abgestempelt werden."

Marius Koity, Ostthüringische Zeitung

 

 

"Sie verschafft ihren Hauptdarstellern im dicht besiedelten Europa etwas Raum und bietet dem Leser Beispiele, wie sie das Alleinsein selbst testen könnten. Ein lesenswertes Buch, das tiefe Einblicke gibt."

Philipp Königs, Bonner Rundschau

 

 

"Dabei gehe es um den Ausbruch aus dem Hamsterrad des Alltags, aber auch um die Durststrecken zwischendurch und die neuen Kräfte, die die Eremiten aus der Einsamkeit heraus entwickelten."

Esther Soth, Evangelischer Pressedienst epd

 

 

"In der gegenwärtigen, überaus hektischen Zeit wird es für den Einzelnen immer wichtiger, eine Entschleunigung durch Zeiten der Ruhe und Stille, der Besinnung und Meditation herbeizuführen. Das Buch ist empfehlenswert für alle spirituell interessierten Leser."

Michael Mücke,

St. Michaelsbund

 

 

"Allein den Spagat zu meistern, zwischen kirchlich orientierten Eremiten und den nicht-kirchlich orientierten Einsiedlern zu unterscheiden und dabei doch die großen Linien der Gemeinsamkeiten im Blick zu behalten, ist eine großartige Leistung. Mit diesem Buch ist der Autorin ein kleines Meisterwerk gelungen, das gerade demjenigen, der in der "normalen" Alltagswelt zu Hause ist, Anregung und Begleiter sein kann."

Christoph Bauerle, Katholiken im Burgviertel

 

 

"So ist eine fesselnde und einzigartige Dokumentation über Lebensformen und Lebensmöglichkeiten entstanden, die unser Bild von unserer sozialen Welt um eine bedeutsame Dimension erweitert."

Barbara Ter-Nedden, Parkbuchhandlung online

 

 

"Gut geschrieben, immer die notwendige Diskretion wahrend, lässt uns die Autorin teilhaben an einem Leben, von dem die Meisten heute meinen, dass es dies gar nicht mehr gibt."

K. Rüdiger Durth, Der PROtestant

 

 

 

"Für die Frage, wo Dimensionen der Veränderung unseres eingefahrenen Lebens-

stils zu suchen sind, finde ich dieses Buch durchaus anregend."

Brigitta Kasprzik, Stadtbücherei Tübingen online